Ach, wie viel ist doch verborgen, was man immer noch nicht weiß. Wilhelm Busch

Die fünf wichtigsten Ziele für Ihr Unternehmen

Jahresziele sind die guten Vorsätze für Unternehmen. Diese sollten nun auch in den nächsten Quartalen verstärkt umgesetzte werden und viel wichtiger: Kommunizieren Sie die Ziele an den entsprechenden Stellen. Teilen Sie so die Verantwortung und fördern Sie mit den ausgegebenen Zielen das Wachstum Ihres Unternehmens.

Ziel 1: Kundenorientierung

Auch wenn es nicht neu ist: Weiterhin gilt bei allen Entscheidungen und Planungen die zentrale Ausrichtung der Projekt- und den Alltagsarbeit auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden. In der heutigen Zeit, in der der Wettbewerb in vielen Fällen nur einen Klick entfernt ist, stellt die Kundenorientierung die zentrale Herausforderung und damit auch den entscheidenden Faktor bei der Differenzierung von Unternehmen dar.

Stellen Sie sich daher die bei allem, was Sie im Jahr 2023 im Unternehmen planen die folgenden Fragen:

  • Welcher Nutzen entsteht für die Kunden?
  • Haben wir die Möglichkeit zusätzliche Mehrwerte für unsere Kunden zu generieren?
  • Welche Herausforderungen unserer Kunden lösen unsere Angebote?
  • Worin unterscheidet sich unsere Leistung in den Augen der Kunden vom Wettbewerb und wie relevant sind die Unterschiede?

Ziel 2: Führung

Führung ist neben der Kundenorientierung ein entscheidender Faktor für den Erfolg Ihres Unternehmens im Jahr 2023. Fachkräftemangel und der hieraus entstehende „War for Talents“ , machen es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leicht, innerhalb kurzer Zeit ein neues Unternehmen zu finden, wenn sich die persönliche Situation im aktuellen ändert.

Führungskräften kommt damit ein hohe Verantwortung zu. Sie beeinflussen die Atmosphäre und das Arbeitsklima ebenso, wie die gestellten Aufgaben, Ziele und das gesamte Arbeitsumfeld. Setzen Ihre Führungskräfte und Teamleads klare Zielen nach SMARTen Regeln? Ist ihr Feedback konstruktiv und das gesamte Arbeitsumfeld partizipativ?

Die folgende Grafik zeigt detailliert, worauf es bei Führung ankommt. Neben formalen Aspekten der indirekten Führung spielen heutzutage primär die direkten sozialen Faktoren der direkten Führung eine wesentliche Rolle. Schaffen Sie einen Rahmen, in dem sich die Mitarbeitenden Wert geschätzt fühlen und Aufgaben erfüllen, die einen Sinn erfüllen, werden Sie feststellen, dass die Fluktuation sinkt und Leistung steigt.

Relevant sind Arbeitsmittel, Selbstverwirklichung und konstruktives Feedback, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigenverantwortlich und motiviert Ihre Rolle ausfüllen. Vergessen Sie dabei nicht, dass auch Führungskräfte Feedback benötigen, um das Unternehmen im Ganzen optimal durchs Jahr 2023 führen.

Schmezer Consulting Führungskräfte Handeln und Andere zum Handeln bringen

Ziel 3: Positive Kooperation in Projekten und bei Veränderungen

Ziele erreicht ein Unternehmen nur im Team. Es ist die Summe der Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen, die im Ergebnis höher ist, als es Einzelne schaffen können.

Geben Sie als ein Ziel für 2023 die bereichs- und funktionsübergreifende Zusammenarbeit aus. Bündeln Sie so alle Kompetenzen, genauer Kompetenzbereiche und sorgen Sie für eine zielgerichtete Kooperation. Was einfach klingt, ist in vielen Unternehmen nicht einfach in die Tat umzusetzen.

Gewachsene kleine „Fürstentümer“ im Unternehmen, in denen Wissen vor anderen Abteilungen verborgen wird, um damit die eigene Kompetenz besser dastehen zu lassen, gehören endgültig der Vergangenheit an. Wesentlich ist hier, dass allen Beteiligten klar ist und das muss im Zweifel in Einzelgesprächen kommuniziert werden, die Teamleistung am Ende den Unterschied macht.

Setzen Sie daher starke Projektleiter, die mit den entsprechenden Befugnissen ausgestattet sind und kooperativ denkende Führungskräfte ein. Silodenken und Egoismus gehören im Jahr 2023 endgültig der Vergangenheit an.


Ziel 4: Systemische Arbeitsweise und kontinuierliche Qualitätssicherung

Fördern Sie im Unternehmen selbstbestimmtes Arbeiten und unterstützen Sie die Entwicklung Einzelner durch Lob und Wertschätzung. Wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches selbstbestimmtes Arbeiten ist eine konsequente Selbstführung und Arbeitsorganisation. Die muss aber kontrolliert werden, nicht um der Kontrolle willen, sondern um entsprechende Leistungen zu honorieren und eventuelle Schwächen durch positives Feedback auszumerzen.

Das gilt für Führungskräften, in Vorbildfunktion und Mitarbeitenden. So schaffen Sie ein Arbeitsklima, das motiviert und den Team- bzw. Unternehmenserfolg fördert.

Selbstbestimmtes Arbeiten in klar definieren Rollen, definierte und erreichbare Ziele in Verantwortungsbereichen, Ressourcen (Geld, Arbeitsmittel, Manpower), konturiertes Feedback, mit dem richtigen Menschenbild und einer gesunden Arbeitseinstellung sind nach meiner Überzeugung die Garanten für gute Mitarbeitende, gute Dienstleistungen und erfolgreiche Produkte.

Führungskräfte müssen Arbeitsergebnisse kontrollieren, genauer: berichtet bekommen, um entsprechend ein Lob auszusprechen. Wenn nicht, gelobt werden kann, dann ist Unterstützung, Vermittlung, Anweisung, Budget oder Ressourcen anzubieten. Vorausgesetzt natürlich, der Verbesserungsvorschlag erzielt den gewünschten Erfolg bzw. Retour of Invest (ROI).

Systemisches HandelnDie Grafik zeigt, wie die ideale Konstellation bei systemischem Handeln aussieht.

Ziel 5: Bestmögliche Führungskräfte und -persönlichkeiten

Führungskräfte sind Vorbilder, Förderer, Problemlöser und Konfliktlöser – jedenfalls sollten sie das sein. Hier ist bei allen Verantwortlichen Selbstreflexion und Kompetenz zur Selbstführung als Vorbild vonnöten. Führungskräfte leben durch ihr Verhalten Flexibilität, Loyalität und den Umgang in schwierigen Situationen vor.

So betrachtet sind Führungskräfte-Entwicklungsmaßnahmen direkte Investitionen in Produktivität, Effizienz, Personal-Marketing, Mitarbeiter- und Teamentwicklung. Ich treffe im Business Coaching häufig gute Führungskräfte, die, wie ein guter Spieler im Sport, immer wieder „Trainerstunden“ nehmen. So verbessern sie kontinuierlich ihre Fähigkeiten und können schwierige Situationen mit einem „Sparringspartner“ durcharbeiten.

So selbstverständlich diese Denkweise im Sport ist, dass regelmäßiges Training (Coaching) Voraussetzung ist „mitspielen“ zu dürfen um dadurch Erfolge erzielt werden, so wenig hat sich diese Denkweise in vielen Unternehmen mittlerweile durchgesetzt.  

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Autor:

Ulrich Schmezer
Business Coach | Wirtschafts Mediator

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